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Hässliche Fliesen Im Wohnzimmer

Hässliche bodenfliesen. Mietwohnung: Badezimmer verschönern ...

Hässliche Fliesen Im Wohnzimmer – Hässliche Fliesen Im Wohnzimmer

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Fliesen Test & Vergleich 14 » Top-Modelle im Vergleich

Die Wohnung ist gut geschnitten – aber die Optik nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Viele Mieter sind durchaus bereit, ihre Mietwohnung selbst zu renovieren. Allerdings müssen sie dabei einige Regeln beachten, denn einfach nach Gutdünken lossanieren ist keine gute Idee.

Oft entspricht die Mietwohnung nicht den Idealvorstellungen des Mieters: der Balkon könnte aufgehübscht werden, Bodenbeläge, Fenster oder Türen sind verschlissen und die Fliesen im Bad sind noch aus der Vorkriegszeit. Viele Mieter wären sogar bereit, selbst zu renovieren. Ganz so einfach ist das aber nicht. Je nachdem ob es sich um kleine optische Verbesserungen, größere Veränderungen oder gar Eingriffe in die Bausubstanz handelt, müssen Mieter bestimmte Regeln beachten.

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Kleinere Renovierungsarbeiten sind auch ohne die Erlaubnis des Vermieters möglich. Geht es beispielsweise um Tapeten, neue Farben an Wänden und Decken oder eine frische Lackierung der Tür- und Fensterrahmen, kann der Mieter auch loslegen, ohne vorher den Vermieter zu fragen. Während der Mietzeit hat der Mieter freie Hand, was die Auswahl der Farben betrifft.

Mietvertragsklauseln über Schönheitsreparaturen, in denen der Mieter verpflichtet wird, während der Mietzeit in neutralen Farben zu streichen, sind aus diesem Grund regelmäßig unwirksam. Allerdings kann der Mieter dazu verpflichtet werden, die Wohnung zum Ende der Mietzeit in einer halbwegs neutralen Farbgestaltung zurückzugeben  (BGH, Az.: VIII ZR 416 / 12). Wenn die Klausel dies fordert, muss der Mieter seine schrillen Wände beim Auszug selbst dann streichen, wenn der Zustand noch gut ist. Allerdings darf der Vermieter nicht fordern, dass die Wohnung ausschließlich in Weiß zurückzugeben ist. In solchen Fällen ist die Klausel wieder ungültig.

Wer seine hässlichen Retrofliesen im Bad mit Fliesenlack überstreichen will, muss unbedingt den Vermieter fragen. Der Lack lässt sich nämlich nicht wieder entfernen. Falls es keine Erlaubnis gibt, kann der Vermieter verlangen, dass der alte Zustand im Bad beim Auszug wieder hergestellt wird oder Schadenersatz verlangen.

Ohne Einwilligung des Vermieters möglich ist auch der  Aufbau einer Einbauküche, falls vorher noch keine vorhanden war. Selbst Löcher dürfen gebohrt werden, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Der Vermieter kann aber beim Auszug verlangen, dass die Löcher fachgerecht geschlossen werden.

Bringt man im Bad Handtuchhalter, Seifenschälchen oder kleine Regale an, sollte man die Dübel zwischen die Fugen der Fliesen setzen. Das Loch lässt sich so beim Auszug leicht wieder schließen. Außerdem erspart das Stress mit dem Vermieter.

Ebenso erlaubt ist das Aushängen von Türen, das Anbringen zusätzlicher Steckdosen oder das Verlegen eines Teppichbodens – sofern alles beim Auszug wieder rückgängig gemacht wird. Doch Vorsicht: Ist bereits ein Teppich oder Boden verlegt, darf der Mieter diesen nicht einfach herausreißen, weil ihm sein Aussehen nicht gefällt. Er braucht die (am besten schriftliche) Erlaubnis des Vermieters. Die Kosten trägt übrigens in allen Fällen der Mieter.

Für Arbeiten, die Sanierungscharakter haben und in die Bausubstanz der Wohnung eingreifen, gilt generell: Ohne Zustimmung des Vermieters geht gar nichts.

Dazu zählen:

Wenn ein Mieter ohne Zustimmung des Vermieters zum Beispiel das Bad neu fliest oder eine Heizungstherme einbaut, kann der Vermieter fordern, dass der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt wird. Im schlimmsten Fall kann sogar eine fristlose Kündigung drohen.

Aber auch dann, wenn der Vermieter mit Änderungen einverstanden ist, sollten für beide Seiten genaue Regelungen getroffen werden. Ein mündlich eingeholtes „Ja“ ist weder sicher noch sinnvoll. Die Mieterverbände empfehlen in jedem Fall eine schriftliche Vereinbarung, insbesondere zum Umfang der Arbeiten und zur Übernahme der Kosten.  Der sanierende Mieter investiert in der Regel eine Menge Geld und erhöht den Wert der Wohnung: Deshalb kann es sinnvoll sein, schriftlich zu vereinbaren, ob und wie sich der Vermieter an den Kosten beteiligt – etwa mittels einer herabgesetzten Miete. Zudem ist es für den Mieter von Interesse, dass seine Investitionen nicht verloren sind, wenn er auszieht. Deshalb bietet sich eine vertragliche Regelung an, die dem Mieter eine Abstandzahlung im Falle eines Auszugs zusichert.

Knackpunkt: Der Vermieter kann schon bei simpel erscheinenden Malerarbeiten verlangen, dass sie fachgerecht ausgeführt werden. Das gilt erst recht für Gewerke wie Heizung/Sanitär oder den Austausch der Badfliesen. Ein Mieter mit den sprichwörtlichen zwei linken Händen sollte ausschließlich Fachfirmen beauftragen, sobald er mit dem Vermieter ein klares Einvernehmen über die jeweilige Teilsanierung und die Übernahme der Kosten getroffen hat.

In strittigen Fällen haben die Gerichte – in letzter Instanz der Bundesgerichtshof –  zwei grundlegende Interessen gegeneinander abzuwägen:

1. Der Mieter soll seinen Lebensmittelpunkt nach individuellen Grundbedürfnissen gestalten dürfen.

2. Der Vermieter will den Erhalt seines Eigentums gewahrt sehen.

In der Vergangenheit hat es hierzu zwar zunehmend mieterfreundliche Urteile gegeben, universelle Ratschläge für alle Gelegenheiten lassen sich daraus jedoch nicht ableiten. Die Tendenzen lauten:

Ein Eigentümer kann Umbauten nicht willkürlich verbieten, wenn sie einer angemessenen  
Modernisierung dienen oder dem Mieter die Haushaltsführung bedeutend erleichtern. Das
trifft insbesondere auf ältere Mieter zu, wenn sie einen Rollator, eine leicht zugängliche Dusche oder eine Badewanne mit Haltegriffen benötigen. Wer pflegebedürftig ist und eine Pflegestufe zugesprochen bekam, kann über die Pflegekasse Zuschüsse zum Umbau seiner Wohnung beantragen. Doch auch ältere Mieter müssen beachten, dass ihre Veränderungen prinzipiell vom Vermieter genehmigt werden müssen. Erklärt dieser dabei einen so genannten Entfernungsvorbehalt, duldet er den Umbau nur für die Mietzeit und kann verlangen, bei Auszug den alten Zustand wieder herzustellen.

Der Vermieter kann die Zustimmung verweigern, wenn er begründen kann, dass die Bausubstanz gefährdet ist. Legt ein Mieter auf Gutdünken los, sollte er sich unter anderem fragen, ob seine Haftpflichtversicherung möglicherweise eintretende Schäden am Gebäude abdeckt. Beispielsweise beim Badumbau können Wasserschäden auftreten. Der Vermieter kann auch verlangen, dass der Mieter eine Sicherheit stellt, damit er Rückbauten finanzieren kann, wenn der Mieter wieder auszieht.

Etwas anders verhält es sich, wen der Mieter gehandicapt ist. Hier besteht ein Anspruch auf bestimmte Umbauten. Dennoch muss die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden.
Insbesondere für Rollstuhlfahrer kommen etliche Veränderungen in Frage: eine Rampe ins Treppenhaus, Lichtschalter und Briefkästen in Greifhöhe, Entfernung von Schwellen, ebenerdige Duschen, unterfahrbares Waschbecken oder  breitere Türen.

Die nachstehende kleine Checkliste des „Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen“ schlägt folgende fünf Schritte vor:

Wenn es um die Förderung von Wohnraum für behinderte Menschen geht, sind in Deutschland die Länder zuständig. Deshalb hat jedes Bundesland seine eigenen Richtlinien für die Vergabe von Fördermitteln.

Alles, was problemlos beim Auszug wieder rückgängig gemacht werden kann und was keine bauliche Veränderung darstellt, darf der Mieter verändern, zum Beispiel Löcher bohren oder Wände streichen. Der Mieter muss jedoch beim Auszug Veränderungen wieder rückgängig machen.

Anders sieht die Lage aus, wenn der Mieter die Wohnung substanziell verändern will, also beispielsweise das Bad renovieren will oder einen Durchbruch zwischen Wohnzimmer und Küche will. Für alle Arbeiten, die nicht mehr so einfach rückgängig gemacht werden können, muss der Vermieter sein Einverständnis geben.

Lust auf Veränderung? Neue Ideen rund ums Wändestreichen entdecken Sie auf unserer Pinterest-Pinnwand:

Steffen Malyszczyk

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Beate R. am 19.08.2019 14:52

Hallo, ich habe eine Frage.

Meine Nichte ist mit drei Kindern in eine Wohnung gezogen. Bei Ansicht der Wohnung ist nicht aufgefallen, das die komplette Fliesenwand durch hängt, also droht irgendwann der Einstirz.

Meine Nichte hatte Mietschulden und hat aber jetzt alles bezahlt. Der Vermieter stellt sich quer dieses gefährliche Unterfangen zu beseitigen, bzw. will das als Modernisierung mit anschließender Mieterhöhung verkaufen.

Darf er das ?? Ich meine das ist doch ne Gefahr oder nicht. ?

Immowelt-Redaktion am 20.08.2019 09:00

Hallo Beate R.,

grundsätzlich ist der Vermieter verpflichtet, das Mietobjekt während der Mietzeit in einem Gebrauchstauglichen Zustand zu erhalten. Modernisierungsmieterhöhungen sind nur dann möglich, wenn sich der Wohnwert der Wohnung durch die Modernisierung verbessert oder nachhaltig Energie und Wasser eingespart wird. Das ist bei reinen Reparaturen oder Instandsetzungen nicht der Fall.

Da Ihr Vermieter aber anscheinend einer Insatdnsetzung der von Ihnen beschriebenen Mängel nicht positiov gegenübersteht, raten wir Ihnen, sich vor Ort von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt für Mietrecht beraten zu lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

SaFri15 am 11.08.2019 23:01

Hallo,

ich habe bin vor 6 Jahren in meine damals neu renovierte Wohnung gezogen. In der Wohnung gab es keine Küche. Meine Vermieterin und ich einigten uns darauf das bei Auszug die Küche (NP 2700€) drin bleibt und ich keine Kaution (3x Kaltmiete= 1260€) bezahlen muss. Im Laufe der Zeit habe ich auch die Terasse für ca.500€ neu belegen lassen. Meine Vermieterin hat jetzt ihrer Tochter eine Generalvollmacht ausgestellt. Zum 31.10.2019 habe ich das Mietverhältnis fristgerecht gekündigt. Die Tochter meiner Vermieterin verlangt jetzt von mir das ich im Wohnzimmer den Echtholz Parkettboden sowie die Innentüren+ Türrahmen von einer Fachfirma streichen lasse. Des Weiteren soll ich das Gartentörchen welches 0ber 50 Jahre alt ist repariere und meine Küche die ja eigentlich meine Absicherung war soll ich ausmachen. Aber den Herd und die Spüle soll ich drin lassen. Und ich soll selbstverständlich alle Wände+ Decken neu streichen. In meinem Mietvertrag gibt es keine Klausel über Schönheitsreparaturen. Es steht lediglich drin das die Wohnunh bei Auszug besenrein zu übergeben ist. Wie kann ich mich gegen die Tochter zur Wehr setzen wenn meine Vermieterin sich auf einmal nicht mehr an mündliche Absprachen erinnern will. Meine Mutter war damals anwesend als besprochen wurde das die Küche stellvertretend für die Kaution steht.

Wäre es hier sinnvoll eine Rechtschutzversicherung abzuschließen oder muss ich mich nicht an die Forderungen der Tochter halten?

Vielen Dank im voraus für eventuelle Antworten.

Immowelt-Redaktion am 12.08.2019 12:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag keine Klausel zu Schönheitsreparaturen vorhanden ist, müssen Sie auch keine Schönheitsreparaturen durchführen, also auch nicht streichen. Reparieren lassen müssen Sie nur Dinge, die sie selbst beschädigt haben, es sei denn, im Mietvertrag gibt es eine wirksame Kleinreparaturklausel.

Was nun die Küche angeht: Grundsätzlich ist die Absprache mit der damaligen Mieterin auch weiterhin gültig. Wenn Sie diese aber nicht schriftlich fixiert haben, dürfte es im Streitfall schwierig werden, den Beweis zu führen. Diesbezüglich können wir Ihnen daher leider nur raten, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anni am 23.07.2019 06:15

Hallo,

seit zehn Jahren wohne ich zur Miete. Unser Vermieter hat damals auf den alten Teppichboden der Vormieter Laminat verlegen lassen. Dieses ist mal gelegentlich durch die geöffnete Balkontür bei Regen nass geworden und aufgequollen. Wir haben um die 70% Luftfeuchtigkeit in diesem Raum (in anderen Räumen, wo das nicht passiert ist, haben wir auch etwa 65%). Meine Kind und ich als Schwangere schlafen in dem Raum und ich sorge mich um Schimmel unter dem Laminat und um gesundheitliche Schäden. Eine Fachfirma rät uns zu Vinylböden und zu mineralischer Farbe an den Wänden, da hier wohl nichts atmen könne (zudem Latexfarbe an den Wänden). Der Vermieter will nichts machen, selbst auf unser Angebot die Kosten für eine Bodenerneuerung zu teilen, geht er nicht ein. Was habe ich für Rechte? Danke vorab, Anni

Immowelt-Redaktion am 23.07.2019 10:35

Hallo Anni,

soweit die Wasseranlagerungen am Teppichboden zu einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit geführt haben, dürfte dies, weil es durch die geöffnete Balkontüre geschah, auf Ihr Verschulden zurückzuführen sein. Sollten Sie Befürchtungen haben, es könne sich unter dem Laminat Schimmel gebildet haben, hift es nur, den Laminatboden an den betroffenen Stellen zu demontieren (was bei Klick-Laminat ohne Zerstörung möglich ist), um nachzuschauen.

Ansonsten schuldet Ihnen der Vermieter denjenigen Zustand der Wohnung, der bei der Anmietung von beiden Vertragsparteien als ordnungsgemäß anerkannt wurde. Eine rechtliche Handhabe, dass Sie auf Vinylböden und Latexfarben Anspruch hätten, gibt es deshalb nicht. Optimal ist eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent, die 65 Prozent liegen geringfügiug darüber. Ob deshalb aber schon Schimmelgefahr besteht, hängt auch von den baulichen Gegebenheiten ab und lässt sich aus der Ferne nicht beantworten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

SVENSKA am 15.06.2019 20:36

Hallo,

Ich Mieterin, habe meine Haustüre von Innen von Portas verschönern lassen (Holzähnlich geklebt worden). Jetzt möchte die Wohnungsbaugesellschaft neue Hausüren ein bauen lassen, für mehr Sicherheit des Mieters, da aber alle Türen und Zargen von Portas vor 20 Jahren mit Genehmigung der Wohnungsbaugesellschaft von mir selbst gemacht wurden, ist meine Frage welche Rechte habe ich jetzt?

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Muss ich die neue Haustüre akzeptieren?

Darf die Innenseite von Portas im gleichen Holzähnlichen Stiel gemacht werden?

Wer muss den Ausgleich zählen? WOHNUNGSBAU oder ICH?

Immowelt-Redaktion am 17.06.2019 09:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn sich die Veränderung an der Tür rückstandslos wieder entfernen lässt, dürfen Sie das auch jetzt wieder machen lassen, ansonsten nur mit Zustimmung der Wohnungsbaugesellschaft. Für die erneute Beklebung müssten Sie aber wohl selbst aufkommen.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jacqueline am 13.06.2019 13:44

Hallo meine Oma sitzt im Rollstuhl mit einem Bein und ist daher nicht in der Lage irgendwelche Renovierungsarbeiten zu machen. Ihr Vermieter verlangt aber das Tapeten runter sollen, eine Vertäflung entfernt und die Zargen weiß gestrichen werden sollen. Muss sie diese Arbeiten wirklich machen?

Immowelt-Redaktion am 13.06.2019 14:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob ein Mieter seine Wohnung renovieren muss ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Grundsätzlich muss er sie dann nicht renovieren, wenn er sie unrenoviert übernommen hat. Ebenso sind Vereinbarungen im Mietvertrag unwirksam, die den Mieter dazu verpflichten, pauschal bei Ende oder zwangsläufig nach Ablauf einer gewissen Zeit zu renovieren. Wirksam sind lediglich sogenannte flexible Klauseln. Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: https://ratgeber.immowelt.de/a/wann-ein-mieter-renovieren-muss.html

Am besten Sie werfen einen Blick in den Mietvertrag Ihrer Großmutter und prüfen, ob überhaupt und falls ja im Rahmen welcher Klausel dort Schönheitsreparaturen vereinbart wurden. Im Falle einer wirksamen Klausel müssen die Schönheitsreparaturen aber trotz körperlicher Gebrechen durchgeführt werden. Natürlich muss dies Ihre Großmutter aber nicht zwangsläufig selbst machen.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

Nicole am 23.04.2019 23:49

Hallo!

Im Internet findet man die Info, dass Tapezieren keine bauliche Veränderung ist. In meinem Fall handelt es sich aber um eine Neubauwohnung, bei der die Wände mit Sichtputz ausgestattet sind. Muss in diesem Fall die Genehmigung des Vermieters eingeholt werden, wenn eine Tapete auf dem Sichtputz angebracht wird bzw. kann der Vermieter verlangen, dass der ursprüngliche Zustand beim Auszug wieder hergestellt wird – was in der Form durch einfaches Abreißen der Tapete sicherlich nicht möglich wäre?

Immowelt-Redaktion am 24.04.2019 12:34

Hallo Nicole,

während der Mietzeit darf der Mieter seine Wohnung so gestalten, wie er möchte, solange das nicht mit baulichen Veränderungen einhergeht. In den meisten Mietvertragsklauseln zu Schönheitsreparaturen ist dabei geregelt, dass das Streichen und Tapezieren Aufgabe des Mieters ist. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass diejenigen Änderungen, die der Mieter vornimmt, leicht wieder rückgängig gemacht werden können. Ob in Ihrem Fall das Tapezieren zulässig ist, dürfte auch von der Art des Sichtputzes abhängen. Wenn es ein Rauputz ist, müsste ja vor dem Tapezieren eine weitere, glättende Putzschicht aufgebracht werden, was eine bauliche Veränderung darstellen würde. Es kann auch darauf ankommen, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Eine Formularklausel, die Ihnen sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten verbietet, wäre vermutlich unwirksam. Eine Individualklausel, die bestimmte Dinge verbietet, hingegen wirksam. Am besten, sie kontaktieren ihren Vermieter und besprechen mit ihm ihre Gestaltungspläne, ggf. wird man sich ja auch ohne Streit einig.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Engelchen am 24.02.2019 09:47

Hallo und einen schönen guten Morgen 🙂

Im Oktober letzten Jahres bin ich mit meiner Familie umgezogen.

Wir haben die Wohnung renoviert und jetzt ist sie für uns sehr gemütlich.

Alle paar Wochen ruft sie uns zum Gespräch, was für uns auch sehr anstrengend ist… Sie macht sich immer Stichpunkte und führt sie uns dann auf 🙁

Ein Punkt ist:

Zum Einzug war in der Wohnung eine sehr hässliche und stromfressende Abzugshaube in der Küche. Diese war in der Form eines Gewürzschrankes.

Für uns war klar, dass wir diesen nicht aufhängen werden.

Wir haben ihn bei uns in der Wohnung beiseite gestellt und auch alle Aufhängeleisten an der Wand belassen.

Nun zwingt sie uns, innerhalb von 2 Wochen diesen aufzuhängen und mit anschließender Kontrolle von ihr.

Wir lüften immer sehr gut und passen auf, dass die Wände beim Kochen nicht nass werden.

Darf sie jetzt verlangen, die Abzugshaube anzubringen?

Ganz liebe Grüße und noch einen schönen Tag 🙂

Immowelt-Redaktion am 25.02.2019 10:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zunächst sei erwähnt, dass der Vermieter zwar aus einem berechtigten Interesse die Wohnung betreten darf, etwa wenn Reparaturen anstehen. Er darf aber nicht einfach ohne Zustimmung des Mieters alle paar Wochen zur Kontrolle auftauchen. Auch die Dunstabzugshaube darf der Mieter entfernen, sofern er sicherstellen kann, dass er diese bei Auszug wieder anbringen kann. Im laufenden Mieteverhältnis darf der Vermieter aber keine Vorschriften zur Inneneinrichtung machen.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

chris am 13.02.2019 18:18

Hallo,

wir sind in eine Wohnung eingezogen, die sehr renovierungsbedürftig war. Mit dem Vermieter vereinbarten wir, selbst zu renovieren. Dann ist der Vermieter verstorben und ein neuer Vermieter ist gekommen. Nun ist es aber so, dass bei jedem größeren Defekt (z.B. Wasserleitung defekt) uns der Vermieter darauf hinweist, dass wir das selbst zu beheben haben, da es ja unser Eigentum ist. Ist das rechtens?

Immowelt-Redaktion am 14.02.2019 09:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für Reparaturen an der Mietsache ist grundsätzlich der Vermieter zuständig, unabhängig davon, ob Sie bei Einzug renoviert haben oder nicht. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Booboo am 11.11.2018 14:36

Hallo… ich habe in meinem Schlafzimmer den Teppichboden rausgeholt (den Teppich beim Einzug hatten wir schonmal durch einen neuen Teppich ersetzt) und nun durch Laminat ersetzt und das Schlafzimmer soll nun das Kinderzimmer werden. Ich wußte nicht, dass ich dafür (die Verlegung des Laminats) die Zustimmung des Vermieters brauche. Nun droht dieser mir mit Kündigung. Auch wurde gesagt, dass dies das Schlafzimmer sei und nun nicht einfach als Kinderzimmer genutzt werden darf. Stimmt das? Darf ich nicht die Schlafräume so belegen, wie ich möchte?

Welche Konsequenzen drohen mir jetzt im schlimmsten Fall? Muss ich den Boden sofort wieder entfernen oder wäre eine Kündigung rechtens?

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 11:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine bauliche Veränderung an der Mietwohnung kann zwar theoretisch ein Kündigungsgrund sein, hierzu muss aber schon eine schwere Pflichtverletzung seitens des Mieters vorlegen. Der Austausch eines alten Teppichbodens durch einen neuen Laminatboden dürfte wohl keine solche Pflichtverletzung sein. Unter Umständen kann der Vermieter aber tatsächlich den Rückbau des Bodens fordern. Ihre Zimmer dürfen Sie ansonsten so belegen, wie Sie möchten, aus einem Schlafzimmer darf also natürlich auch ein Kinderzimmer werden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und die Angelegenheit daher nicht abschließend beurteilen können. Wir würden Ihnen daher im Streitfall zum Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mieter_pn am 08.11.2018 20:37

Hallo Immo-Team,

Wohnzimmer Fliesen Und Parkett Genial - Hässliche Fliesen Im Wohnzimmer

wie verhält es sich, wenn ich in eine als unrenoviert deklarierte Wohnung zur Miete einziehe und in der auf jeden Fall renoviert werden muss (ein Teil des bestehenden Parketts muss neu gelegt werden)? Kann ich das Renovieren verlangen? Kann ich anbieten es machen zu lassen und die Kosten von der miete absetzen?

Danke im Voraus.

MfG

Immowelt-Redaktion am 09.11.2018 08:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist Vereinbarungssache. Es gilt aber der Grundsatz: Gemietet wie gesehen. Das bedeutet, dass Sie keinen Rechtsanspruch auf eine Renovierung des Parketts haben, wenn Sie es im unrenovierten Zustand angemietet haben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Isi1977 am 19.10.2018 08:41

Hallo guten Morgen..meine Frage is ..wir wollen in ein Haus rein ziehn ..aber der Vermieter is noch nicht fertig mit renovieren da er selbst berufstätig is und is bis jetzt noch nicht fertig …. und wir möchten weiter hin das Haus habe kann ich den Vermieter vorschlagen das wir die Renovierung selbst übernehmen….meine Frage is wie hoch darf er die Miete machen wenn wir selbst renovieren

Isi1977 am 19.10.2018 08:56

Oh hab Ein Fehler entdeckt…wie hoch darf der Vermieter die Miete gehn wenn wir es selbst renovieren wollen

Immowelt-Redaktion am 19.10.2018 09:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es gibt keine gesetzliche Regelung, die besagt, dass der Vermieter die Miete um ein gewisses Maß reduzieren muss, wenn die Mieter selbst renovieren. Insofern ist das Vereinbarungssache. Eine gesetzliche Grundlage für die Miethöhe bei Neuvermietung ist die Mietpreisbremse. Diese gilt allerdings nur in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Wird eine Immobilie dort neu vermietet, darf die Miete dort in der Regel höchstens zehn prozent höher sein als die Miete einer vergleichbaren Wohnung. Eine Ausnahme gilt jedoch für Wohnungen, die zuvor umfassend modernisiert wurden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf folgender Seite: ratgeber.immowelt.de/mietpreisbremse

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Basco011 am 26.09.2018 23:22

Hallöchen, wir sind im September ausgezogen. Jetzt hat eder Vermieter verlangt, das ich den Rollo noch reinigen muß, da ich im Zimmer geraucht habe. Habe ich dann erledigt. Dann kommt er an und erwartet die Reinigung von außen. 2ter Stock am Berg.Habe das Zimmer schon steichen lassen auf meine kosten. Die Farbe hat er bereitgestellt.

Alr wir im Wohnzimmer neue Fenster bekamen mit Rolloleiste habe ich die Firma beauftragt das

Fenster wieder dort anzu bohren. Wir haben Katzen und es nicht immer einfach alle paar Std. die Katzen rauszuschmeissen, nur um zu lüften, jetzt hat er jemanden kommen lassen und ich habe das Angebot da. Anfahrt 45.- ca. keine2 km 45,00

1 paar Rolloführungrn erneuern incl. Material, PVC weiß ca.1,25cm 65,00

Rollodemontage/-montage (Aussenfenster) 60,00

Rolloreinigung incl. Spezialreiniger pauschal 50,00

zzgl. 19% Mwst 41,80

Gesamtbetrag 261,80

Es ist nur Wucher und kann velangen den Rollo von mir reinigen lassen.

Er selber hat es nicht geschaft innerhalb von 6 Jahren einen balkon fertig zu hinterlassen

und noch etliches mehr. er sagte nur, das habe er vergessen. und nu sowas .

Vielen Dank schon mal

Immowelt-Redaktion am 27.09.2018 10:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Reinigung der Jalousien von außen wird in der Rechtsprechung als Vermietersache betrachtet, weil diese (genauso wie die Fensterrahmen von Außen) zur Fassade gehören (beispielsweise Landgericht München, Az.: 412 C 13623/99). Insofern kann der Vermieter den Mieter die Reinigung der Jalousien von außen auch nicht in Rechnung stellen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Streit mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schinzo am 04.09.2018 11:52

Guten Tag,

Wir sind umgezogen und in der neuen Küche sind nur 2 Steckdosen eine für die Spülmaschine und die andere soll wohl für die Dunstabzughaube sein. Da wir jetzt noch min 2 Steckdosen brauchen für Backofen und Herd, aber wer kommt für diese zusätzlichen Kosten auf der Mieter oder der Vermieter? Bei der Besichtigung stand dort noch eine Küche also könnten wir keine Anschlüsse etc. sehen. Wie die alle Geräte in gebrauch genommen haben.

Danke für eure Antwort.

Immowelt-Redaktion am 04.09.2018 12:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Frage lässt sich leider nicht eindeutig beantworten. Einerseits kommt es darauf an, was Sie als Mieter bei der Besichtigung der Wohnung haben erwarten können. Wurde Ihnen also durch das Vorhandensein eines E-Herds suggeriert, dass auch entsprechende Anschlüsse vorhanden sind, kann sich daraus unter Umständen auch ergeben, dass Sie diese Anschlüsse einfordern dürfen. Grundsätzlich haben Mieter aber nur in Ausnahmefällen einen Anspruch auf den Einbau zusätzlicher Steckdosen und zwar immer dann, wenn ein gewisser Mindeststandard nicht erfüllt ist. Was dieser Mindeststandard ist, ist aber nicht einheitlich geregelt und richtet sich wiederum nach der Ausstattung vergleichbarer Wohnungen. Am besten wäre es vermutlich, Sie könnten sich mit dem Vermieter irgendwie darüber einig werden, wer die neuen Steckdosen bezahlt, eventuell können Sie auch einen Kompromiss schließen. Wenn das nicht klappt, können wir Ihnen leider nur noch die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen. Wir selbst dürfen keine Rechtsberatung leisten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ilona am 03.09.2018 16:53

Hallo, ich bin letztes Jahr in meine Mietwohnung mit Balkon eingezogen. Auf dem Balkon haben wir Holzplatten mit einer Unterfütterung verlegt. Das ganze dann mit Schrauben fest verdübelt.

Mein Vermieter möchte die Balkone sanieren und verlangt, alles (einschließlich Bodenbeläge) vom Balkon zu entfernen.

Meine Frage: muss ich den Bodenbelag selber entfernen und wer kommt für den entstanden Schaden auf? Schließlich habe ich den Balkon auf eigene Kosten verlegen lassen.

Beim Einzug wurde eine baldige Sanierung der Balkone nicht erwähnt.

Vielen Dank für eine Antwort

Immowelt-Redaktion am 04.09.2018 08:54

Hallo Ilona,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich ist in diesem Fall der Mieter für die Entfernung des Bodebelags und auch für die Beseitigung etwaiger dadurch entstandener Schäden zuständig. Ebendas hätte der Vermieter unter anderen Umständen spätestens beim Auszug aus der Wohnung verlangen können (wenn auch nicht müssen). Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tobias am 22.08.2018 16:47

Hallo, ich bin kürzlich aus meinem WG-Zimmer(möbliert) ausgezogen. Bei der Übergabe verlangte der Vermieter ein neues Regal, da das alte von mir leicht beschädigt wurde. Jetzt habe ich das gleiche Regal gekauft allerdings in weiß und nicht in schwarz wie das alte. Es handelt sich um exakt das gleiche Regal, kann er trotzdem das schwarze verlangen? (weißes war günstiger 😉 )

Grüße Tobias

Immowelt-Redaktion am 23.08.2018 09:57

Hallo Tobias,

Hässliche bodenfliesen. Mietwohnung: Badezimmer verschönern ..

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ob Ihr Vermieter das andersfarbige Regal akzeptieren muss oder nicht, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Letztlich wird es wohl darauf ankommen, ob das andersfarbige Regal sich in den Stil der Einrichtung einfügt oder nicht. Bevor es zu einem ernsthaften Streit mit dem Vermieter kommt, sollten Sie vielleicht im Hinterkopf behalten, dass es dann vielleicht besser wäre, das weiße gegen das schwarze Regal umzutauschen, auch wenn das ein paar Euro mehr kosten sollte.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Horst am 06.08.2018 11:40

Hallo, ich habe im Bad allerdings nur in der Dusche die unansehnlichen Fliesenfugen mit ‘Frische Fuge’ weiß gestrichen. Jetzt macht der Vermieter beim Auszug Stress,da die Fugenfarbe zuvor grau war. Langt es wenn ich sie mit Fugengrau überstreiche oder kann er wirklich verlangen,dass sie in den Ursprungszustand zurück versetzt werden. Sprich; neu verfugt werden muss? Im Mietvertrag steht,die Wohnung muss überstreichbar übergeben werden.

Immowelt-Redaktion am 06.08.2018 12:11

Hallo Horst und vielen Dank für Ihren Kommentar,

uns wäre kein Urteil bekannt, dass sich speziell mit Fugenfarben beschäftigt hätte, bei Wandfarben ist es aber so, dass der Vermieter keine besondere Wandfarbe vorschreiben darf. Laut Rechtsprechung genügt es, wenn der Mieter neutrale Farben verwendet, also beispielsweise weiß oder aber ein helles Grau. Abschließend beurteilen können wir den Zustand Ihrer Fugen aus der Ferne allerdings nicht. Im Streitfall würden wir Ihnen daher empfehlen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cornelia am 14.07.2018 11:49

Hallo, wir würden im Flur gern anderes Laminat legen, darf der Vermieter das verbieten? Zudem würden wir gern die braune Treppe weiß streichen/ lackieren? Müssen wir das Einverständnis des Vermieters einholen?

Danke im Voraus

Immowelt-Redaktion am 16.07.2018 10:16

Hallo Cornelia und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Verlegen von Laminat gilt als bauliche Veränderung, für die immer die Zustimmung des Vermieters nötig ist. Kleine Renovierungsarbeiten wie das Streichen von Türen sind in der Regel auch ohne Zustimmung des Vermieters möglich. Beim Streichen einer ganzen Treppe würden wir Ihnen aber ebenfalls empfehlen, vorab die Zustimmung des Vermieters einzuholen. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Ihre Situation aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Zweifel empfehlen wir daher stets das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Norbert Bruhn am 12.06.2018 14:32

Habe mein Bad für 10000 Euro renovieren lassen. Mit mündlicher Genehmigung

des Vermieters.

Man hatte mir geraten diese Renovierung selbst zu bezahlen, um einer lebenslangen Mieterhöhung ( ca 100 Euro zu umgehen )

Nach 6 Jahren ging der Heizkörper kaputt.

Da das Bad aber zur Wohnung gehört hatte ich gehofft das dies der Vermieter

die Kosten von 340 Euro übernimmt.

Dieses wurde abgelehnt, mit der Begründung wie ich die Renovierung selbst

bezahlt habe.

ist der Vermieter im Recht

Immowelt-Redaktion am 13.06.2018 09:11

Hallo Norbert Bruhn,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich ist der Vermieter für die Erhaltung der Mietsache zuständig. Es ist auch nicht üblich, dass sich der Mieter um die Beseitigung von Mängeln kümmert, da dies Sache des Vermietrers ist. Grundsätzlich ist es immer ratsam, Vereinbarungen, die ein Mietverhältnis betreffen, schriftlich und nicht mündlich zu schließen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

horst am 29.05.2018 23:47

Seit wann sind Leichtbauwände genehmigungspflichtig? Per Definition greifen Sie nicht in die Bausubstanz ein und lassen sich i.d.R. rückstandslos entfernen. Auf welcher rechtlichen Grundlage beruht diese Aussage im Artikel?

Immowelt-Redaktion am 30.05.2018 09:11

Hallo Horst und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Definition, was ein bauliche Veränderung ist und was nicht, ergibt sich aus dem WEG. Demnach handelt es sich bei baulichen Maßnahmen immer dann um bauliche Veränderungen, wenn diese über die Instandhaltung beziehungsweise Instandsetzung gemäß § 21 Abs. 3 und Abs. 5 Nr. 2 WEG, die modernisierende Instandsetzung gemä § 21 Abs. 3 und Abs. 5 Nr. 2, § 22 Abs. 3 WEG oder die Modernisierung gemäß § 22 Abs. 2 WEG hinausgehen. Das bedeutet: Wenn das Eigentum in seiner bestehenden Form umgestaltet, handelt es sich um eine bauliche Veränderung, unabhängig davon, ob dabei in die Bausubstanz eingegriffen wird oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

horst am 30.05.2018 10:39

Liebe Immowelt-Redaktion,

danke für die Antwort. Habe mir die angegebenen Paragraphen angeguckt. Hier geht es allerdings um Regelungen mehrere Wohnungseigentümer innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft und nicht auf Renovierungsmaßnahmen eines Mieters.

Sabine am 03.03.2018 15:11

Wie seiht es aus mit 60 Jahre alten kaputten gelblichen Fliesen, verkeimten und verschimmelten Fugen …(sie waren bereits gesprungen, fielen teilweise ab, fehlten ganz, purer Mörtel blickte uns an… etc.) wir haben dann mit weissen Fliesen den Fliesenspiegel in der Küche überfliesst. Ist das ok?

Ebenso die Toilette: mind. 50 Jahre alt: wir haben sie ausgetauscht. Ist das ok? Oder kann man uns daraus “einen Strick” drehen?

Immowelt-Redaktion am 05.03.2018 10:25

Hallo Sabine,

bei substantiellen Veränderungen an der Wohnung, die nicht so einfach rückgängig zu machen sind, müssen Mieter in der Regel die Erlaubnis des Vermieters einholen. Dazu können auch Fliesenarbeiten in der Küche oder der Einbau von Sanitäranlagen zählen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wenn Sie sich unsicher sind, empfehlen wir Ihnen einen Fachanwalt für Mietrecht oder den Mieterverein zu Rate zu ziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Prof. Bienlein am 06.01.2018 09:32

Was wäre, wenn der Vermieter ein Bad vor dem Einzug renovieren lässt, sich aber nach einiger Zeit herausstellt, dass die Arbeiten unfachmännisch durchgeführt würden. Tapete löst sich, Silikon bröckelt ab usw.?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Immowelt-Redaktion am 08.01.2018 08:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unabhängig davon aus welchem Grund in einer Mietwohnung Mängel auftreten, muss der Vermieter diese beheben lassen. Das gilt zumindest immer dann, wenn der Mieter die Schäden nicht selbst verursacht hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gregor am 10.10.2017 20:52

Hi.

Ich habe auf dem überdachten Balkon meiner Mietwohnung neutrale Vorhänge aufgehangen um die Sonne und die Blicke der Nachbarn zu filtern. Mein Vermieter ist der Meinung, ich muss eine solche Veränderung mit ihm absprechen. Auch dürfe ich keine “Aufbauten” aufstellen, die das Geländer überragen.

Was darf ich und was nicht?

Immowelt-Redaktion am 11.10.2017 10:27

Hallo Gregor,

das ist eine Ermessensfrage. In der Praxis kommt es darauf an, ob durch die Vorhänge und die Aufbauten das äußere Erscheinungsbild der Immobilie stark verändert wird. Ist das der Fall, darf der Vermieter verlangen, dass beides wieder entfernt wird. Wie stark das Erscheinungsbild beeinträchtigt wird, können wir aus der Ferne allerdings leider nicht beurteilen. Wenn Sie Ihre Vorhänge behalten wollen und der Vermieter weiterhin darauf besteht, sie abzuhängen, würden wir Ihnen empfehlen, die Beratung durch einen Mieterverein in Anspruch zu nehmen.

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Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

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